Bautätigkeiten

Die Restaurierung

Das gesamte Bahnhofsgebäude steht unter Denkmalschutz. Schon das „Neuberg College“ hat Sondierungen über das Bundesdenkmalamt im Hofwartesalon veranlasst.

Für die restlichen Räume hat Diplomrestaurator Peter Ledolter Befundungsberichte erstellt und Vorschläge für Restaurierungen gemacht. (Zusammenarbeit mit Dr. Erik Hilzensauer, Bundesdenkmalamt).

Einige Details verdienen besondere Aufmerksamkeit:

  • die Holzkassettendecke
  • die geätzten Fenster im Hofwartesalon
  • einige Details der ursprünglichen Wandbemalung
  • zwölf farbige Deckenfenster
  • die Tragekonstruktion des Perron-Daches
  • die Holzfassaden des Dachgeschosses
  • der Ticketschalter

Die Sanierung

Architekt Kurt Smetana hat in Abstimmung mit dem Verein, der Gemeinde und dem Bundesdenkmalamt die Pläne für die Sanierungsarbeiten erstellt.
Die Kosten dafür hat bisher der Verein getragen!

Für die Umsetzung werden vor allem ortsansässige Unternehmen eingeladen. Viele Sanierungsschritte wurden und werden von Vereinsmitgliedern und FreundInnen des Vereins in vielen unbezahlten Arbeitsstunden ehrenamtlich geleistet! Ziel der Sanierung ist es, ein vielfältiges Benutzungskonzept des Bahnhofsgebäudes und einen ganzjährigen Betrieb zu ermöglichen. Dadurch soll die Gemeinde in der Lage sein, den Bahnhof ohne finanzielle Mehrbelastung nachhaltig zu betreiben.

Die Revitalisierung

Der Bahnhof liegt an einem sehr frequentierten Rad- und Wanderweg. Die Mürz-Promenade führt vom Bahnhofsgebäude bis zur Kuhhörndlbrücke.

Dieses Gelände wurde früher ausschließlich für den Zugverkehr und für Materialtransporte genützt. Nun soll es für die Bevölkerung und BesucherInnen zu einem Erholungsgebiet und zu einer anregenden Begegnungszone werden – und das am Ufer der klaren Mürz!
Die vielfältigen Veranstaltungen erhöhen die Attraktivität des Bahnhofs und seiner Umgebung.